„Tap for more Info“ – Den Sehenswürdigkeiten der Stadt auf der Spur

In Bochum und Wattenscheid gibt es viele interessante Gebäude, Denkmäler und andere Sehenswürdigkeiten. Doch bei vielen kennen die Menschen leider nicht ihre Bedeutung und Geschichte. Zur Erklärung überall Schautafeln aufzustellen ist aufwendig wie teuer und daher flächendeckend kaum möglich.

Plaketten mit RFID oder NSC-Chips, die an Sehenswürdigkeiten angebracht werden.

Die STADTGESTALTER schlagen nun eine sehr kostengünstige Alternative vor, wie die Bürger vor Ort trotzdem die interessanten Informationen zu spannenden Orten in Bochum und Wattenscheid abrufen können. Gebäude, Denkmäler oder Sehenswürdigkeiten könnten mit kleinen Plaketten versehen werden, die einen QR-Quode, einen RFID- oder einen NFC-Chip beinhalten. Hält jemand sein Handy auf die Plakette ruft das Handy den relevanten Wikipedia-Eintrag oder einen Beitrag von der Stadtseite auf. Und schon kann sich der Handynutzer umfassend über das getappte Objekt schlau machen.

Plakette am Graf-Engelbert-Denkmal. Handy auf Plakette halten, Internetseite wird aufgerufen, Infos können gelesen werden. (Foto: Lutz Leitmann/Stadt Bochum, Presseamt)

Kommt der interessierte Bochumer oder Bochumbesucher zum Beispiel am Denkmal des Grafen Engelbert im Bermuda3Eck vorbei um sich dort mit Freunden zu treffen, ist er vielleicht noch etwas zu früh. Er sieht die Plakette (Plakettenort), scannt sie und vertreibt sich dann die Zeit damit, etwas mehr über das Denkmal, den Grafen Engelbert III und die Maischützen-Sage zu erfahren (Internet-Seite zu Engelbert III).

Die Plaketten müssen nicht groß sein, 3-5 cm lang und breit. Sie können mit Epoxidkleber so aufgeklebt werden, dass sie sich nicht durch unautorisierte Personen entfernen lassen. Je nach Ausführung ist es so möglich, die Kosten pro Plakette unter einem Euro zu halten. Selbst aufwendige Plaketten kosten selten mehr als 3 Euro.

Auf den RFID- oder NFC-Chips die entsprechenden Internetadressen der Internetseiten zu laden, die dann beim Scannen des Chips aufgerufen werden, ist ein recht einfacher Vorgang der schnell vollzogen ist. Das gleiche gilt für die Verknüpfung von QR-Codes mit den entsprechenden Internetadressen. Dann muss die selbstklebende Plakette noch am richtigen Punkt angebracht werden und schon kann sie benutzt werden.

In kurzer Zeit können viele spannende Punkte und interessante Orte in der Stadt mit entsprechenden Plaketten versehen werden.

Die Stadt wird ein weiteres Stück attraktiver. Für neugierige und wissensdurstige Menschen gibt es mehr zu entdecken. Interessierte Bochumer und Wattenscheider wie Besucher der Stadt können die Stadt gezielt von Plakette zu Plakette durchstreifen, um so eine selbst gestaltete, spannende und interaktive Stadtführung zu erleben.

Idealer Partner zur Umsetzung des Vorschlags der STADTGESTALTER ist Bochum Marketing, die sich um den Tourismus in der Stadt kümmern und das freie WLAN in der Bochumer Innenstadt anbieten.

Der Vorschlag der STADTGESTALTER sieht zudem vor, dass Bürger anregen können, welche Punkte und Orte mit einer entsprechenden Plakette versehen werden sollten. Auch können Bürger selbst eigene Seiten zu spannenden Orten in der Stadt bei Wikipedia einstellen, die dann über entsprechende Plaketten vor Ort aufrufbar gemacht werden.

Darüber hinaus wäre es möglich, dass Bürgern, die einen Plakettenort vorschlagen, die entsprechende Plakette zugeschickt wird, sie diese aufkleben und sie für die Plaketten eine unverbindliche Patenschaft übernehmen, indem sie immer mal wieder nachschauen, ob ihre Plakette noch vorhanden und auslesbar ist.

Über die Plaketten sollen nur Seiten der Stadt oder von Wikipedia aufrufbar sein. So ist gewährleistet, dass die über die Plaketten aufgerufenen Inhalte geprüft wurden, inhaltlich eine gute bis hohe Qualität aufweisen und neutral formuliert sind.

Damit alle in der Stadt über die Bedeutung der Plaketten Bescheid wissen, ist es erforderlich, dass Medien und Stadt immer wieder darüber berichten. Bochum-Marketing könnte darüber hinaus für interessierte Stadtbesucher ein Faltblatt bereithalten.

Die Idee der STADTGESTALTER ist leicht und kostengünstig umzusetzen. So machen wir unsere Stadt noch ein Stück interessanter und spannender.

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